cybersec.lunch#21
Digitaler Euro: Wie wird die Bezahlung der Zukunft aussehen?
Thema
Die Bahamas haben es bereits 2020 als eines der ersten Länder getan und China es am Anfang des Jahres gemacht: die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung. Auch die Europäische Union und im Speziellen die Europäische Zentralbank hat im letzten Jahr die Untersuchung eines digitalen Euros begonnen und die Projektzeit auf zwei Jahre festgelegt. Dabei sollen unter anderem die Gestaltung sowie Verteilung einer digitalen Version des Euros geprüft werden.
Gleichzeitig ist die Konkurrenz für den digitalen Euro bereits groß. Rechtzeitig zu den Olympischen Winterspielen 2022 wurde der E-Yuan, inklusive einer Wallet-App, einer breiten Bevölkerungsgruppe in China zugänglich gemacht. Mit der E-Krone befindet sich auch in Schweden eine Digitalwährung in der Testphase. So steht die Entwicklung digitale Euro und die EU bereits unter Druck.
Sicher ist, dass ein digitaler Euro gewissen Anforderungen entsprechen muss: sicher, robust und effizient. Doch es bleiben noch viele Fragen offen:
- Welches Potential hat der digitale Euro für die Zukunft?
- Welche Anreize können für die Bevölkerung kreiert werden?
- Welche Rolle spielen digitale Identitäten?
- Wie kann sich der digitale Euro gegen andere staatliche Währungen wie dem E-Yuan aber auch gegen private Anbieter behaupten?
- Kann eine digitale europäische Währung schnell genug eingeführt werden, um wichtige Standards zu setzen?
Referent:innen
Dr. Dieter Sauter, Geschäftsfeldleiter Value Printing, Bundesdruckerei GmbH
Dr. Jürgen Schaaf, Berater der Leitung des Geschäftsbereichs Marktinfrastrukturen und Zahlungsverkehr, Europäische Zentralbank
Dr. Heike Winter, Hauptgruppenleiterin, Deutsche Bundesbank
Moderation
Oliver Voß, Redakteur, Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI
Der cybersec.lunch ist ein seit Februar 2017 regelmäßig stattfindendes Format. Innerhalb einer Mittagspause treffen zwei Sicherheitsexpert:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aufeinander und gewähren Einsicht in aktuelle Themen der Cybersicherheit und Digitalisierung – von IT-Produktsicherheit bis zur Sicherheit von demokratischen Wahlen.
Auf den Podien vergangener Veranstaltung diskutierten unter anderem Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren und Beauftragter für Informationstechnik, MdB Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD und Dr. Ulf Buermeyer, Richter am Landgericht Berlin.
Der cybersec.lunch wird unterstützt von der Bundesdruckerei Gruppe GmbH.
Hinweis zu Film- und Fotoaufnahmen bei Präsenzveranstaltungen
Die Veranstaltung wird dokumentiert. Neben der Wortberichterstattung werden Fotos gemacht. Partner der Veranstaltung fertigen Filmaufnahmen. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass Foto und Filmaufnahmen während der Veranstaltung vom Verlag Der Tagesspiegel GmbH und dem Partner gemacht werden.
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