Fachforum Gesundheit
Power für die Prävention - Strategien verbinden und Krebsfälle vermeiden
Impressionen
Thema
Krebs ist eine Volkskrankheit: In Deutschland sind – bei einiger Dynamik durch die Corona-Pandemie – derzeit jährlich rund eine halbe Million Menschen mit der Diagnose konfrontiert und Experten schätzen, dass die Zahl der Neuerkrankungen in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Gleichzeitig sterben mehr als 230.000 Menschen hierzulande jährlich an Krebs und 5 Millionen Bundesbürger leben mit oder nach einer Krebsdiagnose.
Dabei ist eine Vielzahl der Krebs(todes)fälle vermeidbar. Wissenschaftler:innen schätzen, dass 40% aller Krebsneuerkrankungen auf beeinflussbare Risikofaktoren zurückzuführen sind und durch Lebensstiländerungen vermieden werden können. Würde auch das Angebot der bereits bestehenden Früherkennungsmaßnahmen besser ausgenutzt werden, könnte die Zahl der krebsbedingten Todesfälle deutlich gesenkt werden. Dieses Potenzial wird in Deutschland noch unzureichend ausgeschöpft.
Um ein hohes Maß an Krebsprävention zu erreichen, muss umfassend dazu geforscht werden. Zur Umsetzung der Krebsprävention bedarf es zielgruppenspezifischer, wissenschaftlich fundierter Programme. Entscheidend sind zudem die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung sowie Rahmenbedingungen, die eine gesunde Lebensweise fördern. Ebenso wichtig ist die Bereitstellung finanzieller Mittel.
Welche Instrumente und Strukturen braucht es, um exzellente Präventionsforschung in die Anwendung zu bringen? Wie können wir personalisierte Prävention für alle zugänglich machen und gleichzeitig attraktive Angebote für die breite Bevölkerung bereitstellen? Und welche Partner brauchen wir dafür?
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