Zeitung im Salon mit Matthias Meisner, Jana Göbel, Maris Hubschmid, Markus Geiler,  Ingrid Lauten, Tim Gerber und Andrea Dernbach

Vor 30 Jahren fiel die Mauer – aber auch schon vor der Grenzöffnung gab es Menschen, die die DDR verlassen konnten, ohne bei einer Flucht ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Fast 400 000 Menschen beantragten zwischen 1975 und 1989 eine „Ständige Ausreise“ und reisten mit offizieller Genehmigung aus, allerdings oft nach Jahren, in denen sie wie Verräter behandelt wurden, von Behörden, Vorgesetzten, Kollegen, Nachbarn und sogar Familienmitgliedern. 

In dem Buch „Ständige Ausreise – Schwierige Wege aus der DDR“ erzählen Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland 24 Geschichten von Menschen, die per Ausreiseantrag die DDR verlassen haben, von Repressionen durch die Staatssicherheit, von Familienzusammenführungen und trickreichen Scheinehen.

Im Tagesspiegel-Salon stellen die Herausgeber Matthias Meisner (Tagesspiegel) und Jana Göbel (rbb) das Buch vor. Maris Hubschmid (Tagesspiegel) und Markus Geiler (Evangelischer Pressedienst) lesen aus ihren Texten, die Protagonisten Ingrid Lauten und Tim Gerber erzählen von ihren Erfahrungen. 

Moderation: Andrea Dernbach (Politische Reporterin, Tagesspiegel)

Am Bechstein-Flügel: Jazzpianist Matthias Klünder

Eintritt: 16 Euro inklusive Sekt und Snack

Einlass und Sektempfang 18.30 Uhr

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