Tagesspiegel Energy Forum
Ein Jahr nach der Bundestagswahl – wie Energiesicherheit wahren, ohne Klimaziele aufzugeben?
DAS WAR DAS TAGESSPIEGEL ENERGY FORUM AM 10.10.2022
IMPRESSIONEN
THEMA
Die Folgen des russischen Angriffskriegs haben Deutschlands und Europas energiepolitischen Grundsätze schlagartig ins Wanken gebracht. Die über Jahrzehnte gewachsene Abhängigkeit Deutschland von russischen Energieimporten erweist sich nun als schwere Bürde. Hinzu kommen ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, die in der Momentaufnahme zwar etwas in den Hintergrund gerückt sind, zu denen sich die Bundesregierung aber nach wie vor verpflichtet hat und Willens ist, sie zu erreichen.
Ein umfassendes Gesetzgebungspaket wurde dazu auf den Weg gebracht, die den künftigen Ausbau der Windkraft an Land und auf See, der Photovoltaik sowie andere erneuerbarer Energieerzeugung gewährleisten soll, um die künftige Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit Deutschlands zu stärken. Technologien, wie beispielsweise grüner Wasserstoff sollen darüber hinaus die Industrie dekarbonisieren.
Bei der Krisenbewältigung legt Deutschland eine ungeahnte Flexibilität und vor allem Geschwindigkeit an den Tag. In Kombination mit unvorhersehbaren geopolitischen Entscheidungspfaden ergibt sich eine dynamische, politisch brisante und für Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen relevante Diskussionslage.
Beim Tagesspiegel Energy Forum diskutieren hochkarätige Expert:innen ein Jahr nach der Bundestagswahl über die Energiesicherheit Deutschlands.
Sprecher:innen (Auswahl)
- Stefan Wenzel,
Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz - Mark Helfrich MdB,
Energiepolitischer Sprecher, CDU/CSU-Bundestagsfraktion - Lisa Badum MdB,
Obfrau im Ausschuss für Klimaschutz und Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen - Martin Neubert,
Chief Commercial Officer, Deputy Group CEO, Ørsted A/S - Dr. Nina Scheer MdB,
Sprecherin für Klimaschutz- und Energie, SPD-Bundestagsfraktion
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