IFA Sustainability Platform
powered by Tagesspiegel
Programm am 10. September
13:15 Uhr
ERÖFFNUNG
durch IFA und Tagesspiegel
13:20 Uhr
KEYNOTE
Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
PANEL
Recht auf Reparatur – Der Turbo für nachhaltige Technik?
Das lange diskutierte „Recht auf Reparatur“ steht vor der Umsetzung. In der Diskussion werden wir besprechen, wie es den Technik-Markt für Verbraucher:innen und Hersteller verändern könnte. Werden Hersteller bald darum miteinander konkurrieren die langlebigsten Produkte anbieten? Werden mehr Verbraucher:innen zu hochwertigeren, teureren Geräten greifen? Die beim Neuerscheinen von Smartphones angekündigten Laufzeiten für Software-Updates etwa haben bereits einen Trend in diese Richtung gesetzt. Die Unternehmen stehen bei der Umsetzung des „Rechts auf Reparatur“ jedoch vor großen Herausforderungen. Welche Maßnahmen werden dessen einheitliche und effektive Umsetzung auf nationaler Ebene garantieren? Wie können außerdem Langlebigkeit und technischer Fortschritt, wie Energieeffizienz, aus Sicht von Industrie, Politik und Verbraucher:innen vorangebracht werden?
Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
Dr. Marianne Kuhlmann, Co-Gründerin, Circularity
Carine Chardon, Bereichsleiterin Consumer, ZVEI
Christoph Wendker, Vice President Corporate Sustainability and Regulatory Affairs, Miele
14:10 Uhr
PANEL
Chasing Net Zero: Wie lassen sich Ambitionen und Kosten vereinbaren?
Ein energieeffizientes und nachhaltiges Produkt wird die Verbraucher:inen auf absehbare Zeit mehr kosten. Studien zeigen, dass Verbraucher:innen zwar mehr Nachhaltigkeit von ihren Lieblingsmarken verlangen, aber nur wenige bereit oder in der Lage sind, dafür einen Aufpreis zu zahlen, es sei denn, es macht sich durch niedrigere Energiekosten bezahlt. Im Gegensatz dazu ist die Bereitschaft, für eine CO2-neutrale oder faire Produktion zu zahlen, deutlich geringer. Die EU-Ökodesign-Verordnung möchte hier Impulse setzen, mit einer neuartigen Detailtiefe. Nachhaltige Geräte sollen aus der Premium-Nische herausgebracht werden und in Zukunft deutliche breiteren Absatz finden. Welches Potential haben die EU-Ökodesign-Verordnung und andere Gesetzgebungen, um diesen Sprung endlich zu schaffen?
Harald Ebner MdB, B90/DIE GRÜNEN, Vorsitzender, Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Verbraucherschutz
Dr. Johanna Wurbs, Fachgebietsleiterin für Ökodesign, Umweltkennzeichnung und umweltfreundliche Beschaffung, Umweltbundesamt
Dr. Annette Winterl, Projektleiterin und C2C Beraterin, EPEA
Kristina Jeromin, Leiterin, Initiative Made in Germany 2030, WWF und Stiftung Mercator
14:55 Uhr
PANEL
Lieferketten unter der Lupe – Nachhaltige Produktion, gesicherte Produktion?
Das Potential ist groß, tiefgreifende Nachhaltigkeit in allen Aspekten über die gesamte Lieferkette sicherzustellen. Lieferketten gibt es jedoch unzählige und die Einhaltung der Vorschriften bringt Bürokratie mit sich. Verschiedene Richtlinien drängen die Hersteller dazu, genauer hinzuschauen, woraus und unter welchen Bedingungen ihre Geräte hergestellt werden. Investitionen in eine Produktion, die Menschenrechten und Umweltstandards entspricht, können im Gegenzug große Chancen für mehr Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit bieten.
Manuel Gava MdB, Berichterstatter Lieferkettengesetz, SPD
Marcel Fratzscher, Präsident, DIW Berlin
Jutta Gurkmann, Leiterin Geschäftsbereich Verbraucherpolitik, Verbraucherzentrale Bundesverband
15:40 Uhr
LIVE PODCAST
Tagesspiegel Gradmesser
Host & Tagesspiegel Editor Ruth Ciesinger with Nora Sophie Griefahn, Co-Founder C2C NGO
16:10 Uhr
Ende der Veranstaltung
Programmänderungen und Ergänzungen vorbehalten.

