DATA DEBATES IM JAHR 2021
Ausgaben #18 bis #20
Aufgrund der pandemischen Entwicklungen fanden die Data Debates im Jahr 2021 ausschließlich digital statt. Themen der Ausgaben waren die digitale Zukunft Deutschlands im Super-Wahljahr, die Zukunft des Arbeitens nach Corona und das Potenzial der Digitalisierung bei der Energiewende. Hier erfahren Sie mehr über die Ausgaben #18, #19 und #20, inkl. Nachberichten und Mitschnitten der Veranstaltungen.
Die Aktualität der Angabe von Positionen und Institutionen der Sprecher:innen entspricht dem Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung.
Data Debates #20 | 14. Dezember 2021
Ohne Digitalisierung keine Energiewende!?
Die Energiebranche befindet sich inmitten ihres größten Wandels: Weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energiequellen und mehr Effizienz – dennoch müssen Zuverlässigkeit und Bezahlbarkeit gewährleistet sein. Die möglichen Lösungsansätze sind vielschichtig und komplex. Erst mithilfe der Digitalisierung lässt sich diese Komplexität beherrschen und zielführend steuern. Die Energiewende gilt als größtes nationales IT-Projekt Deutschlands.
Die 20. Ausgabe der Tagesspiegel Data Debates beschäftigte sich deshalb mit diesen Fragen:
- Wie ist der aktuelle Status bei der digitalen Energiewende?
- Welche Wegstrecke liegt noch vor uns?
- Was sind die drängendsten Aufgaben der neuen Bundesregierung?
- Wie gehen wir mit möglichen Gefahren wie Blackouts oder Cyberangriffen um?
- Welchen Beitrag leistet die Digitalisierung zur Energiewende und wie lässt sich ihr CO2-Fußabdruck verringern, damit die Energieeffizienz nicht verpufft?
Zur digitalen Diskussion begrüßten wir:
Jan Philipp Albrecht Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein
Valentina Daiber Vorständin Recht und Corporate Affairs, Telefónica Deutschland
Annika Rittmann Sprecherin, Fridays for Future
Michael von Roeder CDO und CIO, Elia Group sowie CDIO, 50Hertz Transmission
Prof. Dr. Jörg Steinbach Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg
Moderiert von Stephan-Andreas Casdorff, Herausgeber, Der Tagesspiegel
Nachbericht
Data Debates Nachbericht auf basecamp.digital, 10.12.2020
»Weniger über Infrastruktur nachdenken, mehr in digitale Bildung investieren«
Data Debates #19 | 13. September 2021
Die Zukunft des Arbeitens: Was bleibt von der digitalen Revolution durch die Pandemie?
Durch die Corona-Pandemie hat sich die Arbeitswelt in vielen Bereichen radikal verändert. Das Arbeiten im Home-Office ist normal geworden und Videokonferenzen sind mittlerweile für viele Beschäftigte nicht mehr wegzudenken. Gehörte für viele Millionen Berufstätige etwa das Pendeln, teilweise auch über lange Distanzen oder auf Wochenbasis, zum Berufsalltag, hat uns die Pandemie gezeigt, wie effektiv digitale Kommunikationskanäle dies teilweise überflüssig machen können.
Immer mehr in den Fokus rückte die große Frage: wie werden wir arbeiten, wenn die Pandemie einmal vorbei ist? Wie viel digitales und wieviel analoges Arbeiten ist möglich - und wünschenswert? Die Work-Life-Balance ist nicht erst seit der Pandemie ein wichtiger Faktor beim Wettstreit von Firmen um die besten Angestellten. Mit den Erfahrungen der letzten Monate werden hybride Formen von Digital- und Präsenzarbeit verstärkt in den Fokus rücken und zum Wettbewerbsfaktor werden. Denn neben den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung hat die Pandemie ebenso gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch und Kontakt ist.
Neben dem direkten Einfluss der Pandemie auf das Arbeiten verändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt auch noch tiefgreifender und langfristiger. Auf der einen Seite bietet sie viele Vorteile – vor allem für Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen. Auf der anderen Seite geraten gerade Berufe mit niedrigeren Qualifikationsprofilen unter Druck. Home-Office, Automatisierung und Digitalisierung bedeuten für Millionen von Beschäftigten eine Zäsur. Zudem muss massiv fortgebildet und umgeschult werden. Eine aktuelle McKinsey-Studie schätzt, dass in Deutschland bis 2030 rund 10,5 Millionen Arbeitnehmer aufgrund von Digitalisierung, Automatisierung und Pandemiefolgen vor größeren Umbrüchen stehen. 6,5 Millionen von ihnen müssen weitergebildet werden. Dabei geht es neben dem Erlernen vertiefender Fähigkeiten und Qualifikationen auch um Umschulungen: Über vier Millionen Arbeitnehmer werden in andere Berufe wechseln müssen, weil sich die Nachfrage nach ihren Tätigkeiten oder Dienstleistungen noch schneller reduzieren wird, als vor der Corona-Pandemie angenommen.
Wir fragten daher nach:
- Welche Rollen müssen in Zukunft Fort- und Weiterbildungen auf unserem Arbeitsmarkt spielen?
- Wie wird das Arbeiten im Büro nach der Pandemie aussehen?
- Werden Arbeitsformen (Präsenz, Digital oder Hybrid) zum Wettbewerbsfaktor für Unternehmen?
- Wie schaffen wir es, der Spaltung des Arbeitsmarktes und letztlich der Gesellschaft entgegenzuwirken?
Sprecher:innen der 19. Tagesspiegel Data Debates waren:
Hubertus Heil, MdB, Bundesminister für Arbeit und Soziales
Nicole Gerhardt, Personalvorständin, Telefónica Deutschland
Prof. Dr. Hannes Zacher, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie, Institut für Psychologie – Wilhelm Wundt, Universität Leipzig
Moderiert von Stephan-Andreas Casdorff, Herausgeber, Der Tagesspiegel
Data Debates #18 | 24. Juni 2021
Deutschlands digitale Zukunft: Die Parteien im Wahl-Check
Die Corona-Pandemie hat die Vorteile der Digitalisierung klar aufgezeigt, denn diese hat die Aufrechterhaltung unseres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens überhaupt erst ermöglicht. Gleichzeitig sind im Jahr 2020 die digitalen Schwachstellen Deutschlands, sei es in der Bildung oder der öffentlichen Verwaltung, offensichtlich geworden. Im Super-Wahljahr 2021 nahm die Digitalisierung daher einen besonderen Stellenwert in der politischen Debatte ein. Die Frage lautete dabei schlicht, welchen Aufgaben sich Deutschland in den kommenden Jahren stellen muss, um den Anschluss im globalen Wettbewerb nicht zu verpassen.
Im Vorfeld der Bundestagswahl prüften wir daher die digitalen Agenden der Parteien auf Herz und Nieren und diskutierten über die wichtigen nächsten Schritte, um Deutschlands digitale Zukunft in den kommenden vier Jahren erfolgreich zu gestalten.
Gefragt wurde: Was sind die Digital-Pläne der Parteien für die nächsten vier Jahre? Brauchen wir ein zentrales Digitalministerium oder ist Digitalisierung als Querschnittsthema besser in allen Ministerien aufgehoben?Welche Lehren ziehen die Parteien aus der Pandemie für Deutschlands digitale Zukunft?
Sprecher:innen waren:
Markus Blume, MdL, Generalsekretär, CSU
Dr. Anna Christmann, MdB,Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik, Bündnis 90/Die Grünen
Prof. Dr. Clemens Fuest,Präsident, ifo Institut
Markus Haas,Vorstandsvorsitzender, Telefónica Deutschland
Nadine Schön, MdB, Stellvertretende Vorsitzende, CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Moderiert von Stephan-Andreas Casdorff, Herausgeber, Der Tagesspiegel
Nachbericht
Data Debates Nachbericht auf basecamp.digital, 28.06.2021
»"Je besser unser Netz ist, desto höher können alle springen“«
