cybersec.lunch#24

Vertrauenswürdige KI - Wie viel Regulierung braucht es wirklich?

Das war der cybersec.lunch #24

Thema

Es scheint kein Tag zu vergehen ohne neue Schlagzeilen über künstliche Intelligenz. Besonders seit der Vorstellung des Chatbots ChatGPT-4 scheinen sich die Nachrichten zu überschlagen. Von bestandenen Jura-Prüfungen bis zum Schreiben von Computercodes – ein Erfolg jagt den nächsten. Doch Expert:innen warnen auch vor möglichen Herausforderungen wie beispielsweise einem potenziellen Vertrauensverlust in der Kommunikation sowie dem Wegfallen von Arbeitsplätzen.

So ist es nicht überraschend, dass die Forderungen aus der Gesellschaft und von Politiker:innen nach einer effektiven Regulierung immer lauter werden. Mit dem AI Act möchte die EU genau das erreichen, um die Transparenz zu stärken und Europa als führenden Standort für vertrauenswürdige KI zu etablieren. Unter anderem sollen KI-Anwendungen in unterschiedliche mögliche Risikostufen eingeordnet werden - unannehmbares Risiko, hohes Risiko und geringes oder minimales Risiko.

Gleichzeitig besteht die Gefahr bei einer zu strikten Regulierung, bis hin zu einem Moratorium für die Entwicklung künstlicher Intelligenz, dass sowohl Europa als auch Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig sein werden und somit die Zukunft künstlicher Intelligenz in den Händen von China und den USA liegen.

Gemeinsam mit unseren Expert:innen und Ihnen diskutierten wir am 6. Juli über die Zukunft von künstliche Intelligenz und ihrer Regulierung diskutieren.

Begrüßung

Patrick von Braunmühl
Leiter Public Affairs, Bundesdruckerei GmbH

Sprecher:innen

Benjamin Brake
Abteilungsleiter Digital- und Datenpolitik, Bundesministerium für Digitales und Verkehr

Jörg Fischer
Fellow im Bereich Innovations der Bundesdruckerei GmbH

Sergey Lagodinsky, MEP
Stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses, Europäisches Parlament

Pegah Maham
Projektleiterin Künstliche Intelligenz & Data Science, Stiftung Neue Verantwortung

Die Veranstaltung wurde moderiert von Oliver Voß, Redakteur beim Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI.

Bei der Konzeption von Formaten und der Besetzung von Panels bemühen wir uns um größtmögliche Diversität und Vielfältigkeit der Perspektiven. Dies lässt sich etwa durch Terminkonflikte potenzieller Sprecher:innen nicht immer vollends erfüllen. Wir bitten um Verständnis.

Über uns

Der Tagesspiegel ist das Leitmedium aus der Hauptstadt. Er hat die höchste verkaufte Auflage aller Zeitungen in der Hauptstadtregion mit seit über zehn Jahren wachsendem Marktanteil. Der Tagesspiegel zählt zu den meistzitierten Zeitungen Deutschlands und erreicht mehr Hauptstadt-Politikentscheider als alle überregionalen Abozeitungen zusammen. Redaktion und Verlag werden kontinuierlich erweitert, um den Herausforderungen des Medienmarktes mit Innovationen zu begegnen. Der Tagesspiegel gehört – wie die Zeit, das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche – zur DvH Medien GmbH von Dieter von Holtzbrinck.

Diese Veranstaltung wird unterstützt von

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