#2 - Souverän digital
Vom 5G-Ausbau, über Fragen der Cloudinfrastruktur bis hin zu Social-Media-Anbieter: Mit der Digitalisierung der Gesellschaft verändert sich auch der Souveränitätsbegriff. Digitale Souveränität bedeutet die Fähigkeit zum selbstbestimmten Handeln und Entscheiden im digitalen Raum.
Der Grat zwischen unabhängig und protektionistisch ist dabei schmal. Grundlage ist die Beherrschung von Schlüsselkompetenzen und -technologien sowie die Fähigkeit, selbstbestimmt zwischen Alternativen zu entscheiden. Souveränität bedeutet nicht, ausschließlich auf eigene Ressourcen zurückzugreifen. Vielmehr besteht sie gerade darin, Abhängigkeiten eingehen und beherrschen zu können. Für Nutzer_innen steht hierbei vor allem die Datensouveränität im Vordergrund.
Im zweiten Gespräch der Reihe diskutieren wir mit Expert_innen und unseren Zuschauer_innen darüber, was digitale Souveränität für Nutzer_innen, Staat und Unternehmen bedeutet.
Wir fragen nach:
- Das Schlagwort „Digitale Souveränität“ ist zur Projektionsfläche für unterschiedlichste Wünsche und Ängste geworden. Doch was genau ist darunter zu verstehen?
- Was wollen und benötigen Nutzer_innen, um sich souverän in der digitalen Welt bewegen zu können?
- Datensouveränität by Design - welche Rolle kann Technik bei der Umsetzung von Digitaler Souveränität des Einzelnen spielen?
Sprecher_innen:
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik
Vice President Engineering und Leiter des Google Safety Engineering Center in München, Google Deutschland
Moderiert wird die Veranstaltung von Miriam Schröder, Leiterin Tagesspiegel Background KI & Digitalisierung
